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Viel Spaß, 

Susanna Montua 

 

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Ehe schützt vor Fettnapf nicht

Ehe schützt vor Fettnapf nicht

Titel: Ehe schützt vor Fettnapf nicht

Verlag: Traumstunden Verlag Essen

ISBN: 978-3942514583

Preis Taschenbuch: 12,90 €

Preis eBook: 6,48 €

 

Klappentext:

"Mit der Ehe wird die Frau erwachsen!" - so sagt man Susanna Montua jedoch beweist schonungslos: Das ist ein Ammenmärchen. Denn statt ab sofort ruhig und gesittet einem geordneten Ehealltag nachzukommen erweitert sie das Betätigungsfeld für ihr Chaos um das Leben ihres Mannes samt beider Familien. Weder Wohnung, noch Alltag oder Beruf werden verschont - und auch, als sich das erste Kind einstellt kommt die Autorin nicht zur Ruhe. Wer sie kennt, der weiß: Ehe schützt vor Chaos nicht. Aber wer den zweiten Teil dieses Buches überlebt, ohne vor Lachen zusammen zu brechen, der verspürt vielleicht den leisen Wunsch, das Chaos unter Artenschutz zu stellen. Um noch viele Teile aus dem Leben der Susanna Montua lesen zu dürfen!

 

Rezensionen:

Amazon-Rezensionen

Der Trailer

Leseprobe: Nana meets Alfred Hitchcock

Kapitel 61

 

Auf keinen Fall, bekommt frierendes Flattervieh Brotkrumen von mir, weil…

 

Nana meets Alfred Hitchcock

 

Verflixt noch eins.

Ich habe es mit Filmen nicht so. Wahrscheinlich liegt das an meiner ausgeprägten Fantasie. Zumindest rede ich mir das immerzu ein, aber es wird einfach nicht besser. Wohl gemerkt, der einzige Umstand, der mit dem Alter nicht besser wird!

 

Aber anfangen sollte ich, damit man mir auch folgen kann, vor circa hhmmm... Dürfte jetzt gut zwanzig oder sogar dreiundzwanzig Jahre her sein (Ach du Schande, bin ich schon soooo alt???)

Jedenfalls kam damals dieser "American Werwolf" raus.

Eigentlich, und, an und für sich, relativ harmlos, aus der heutigen Erwachsenen-Sicht betrachtet. Jedoch waren meine Geschwister damals nicht mit der „Freigegeben ab“ - Sache vertraut, was dazu führte, dass ich besagten Film gesehen habe und in jener Nacht aus den Ziffern des Digitalweckers ein paar Werwolfaugen formte. Diese Begebenheit veranlasste meine Mama dazu, mir sämtliche fragwürdigen Filme zu verbieten.

 

In dieses Verbot fielen Filme wie:

 

  • Das Schweigen der Lämmer (habe ich bis heute nicht ganz gesehen, nur Bruchstücke, damit ich bei Gesprächen wenigstens so tun kann als ob)

  • Alien (habe ich gesehen, ich glaube jeden Einzelnen und jeden Einzelnen bereut, aber das ist eine andere Geschichte)

  • Dracula (kam der je wieder?)

 

Aber, und das ist der Witz bei der Sache, nicht verboten wurden Filme wie:

 

  • The Fog (kenne ich nur vom Hören-Sagen, was mir reicht)

  • Die Vögel (habe ich gesehen)

  • Psycho …

 

Und so kam es, dass klein Nana sich einen Fernseher kaufte. Mühsam hatte ich ihn mir zusammen gespart und in mein Zimmer gestellt... Und dann kam Psycho.

Zu jenem Zeitpunkt kannte ich bereits "Die Vögel". Eine sagenhaft komische Komödie – hihi.

Denken Sie nur an die Wellengeier, die sich voll rennfahrermäßig in die Kurven legten, als das Cabrio über die Strandpromenade brauste - einfach ganz großes Kino!

Also, wie sollte es anders sein, konnte "Psycho" gar nicht so schlimm werden.

 

20:15Uhr im Winter, es war dunkel, ich lag auf dem Bauch auf meinem Bett, starrte in meinen Fernseher, es begann... Und dauert ja kaum mehr, als einen gefühlten, gefesselten Wimpernschlag, bis diese olle Tante in dieser ach so einladenden Absteige unterkommt.

Ich meine HALLO? Wer hat dieses Wesen nicht gewarnt? Selbst durch die Nacht laufen, erschien beim puren Zusehen sympathischer, als in dieses Motel am Po von Nirgendwo zu gehen. Da hätte sie sich gleich "Opfer" auf die Stirn tätowieren können, aber egal, weiter im Text.

Ich starrte gebannt auf den Bildschirm und dann kletterte das Liebchen in die Dusche... Und genau jetzt setzt eine Musik ein, die mir in der puren Vorstellung den Angstschweiß auf die Stirn jagt... Mein Puls beschleunigte, dieses grelle, fiese: wingwingwingwingwing – kreiiiiisch!!!

Ich habe ausgemacht, noch ehe die Lady ihren letzten Atemzug nahm. Es war furchtbar! Und es folgten noch etliche schlaflose Nächte deshalb.

Seither machte ich einen Bogen um Psycho. Ist einfach besser so. Ich muss nicht alles gesehen haben. Zeig mir Horrorschocker, alles easy, aber das? Keine Chance. Es ist sogar so schlimm, dass ich anfangs eine Phobie gegen Duschkabinen mit Duschvorhang hatte. Ich meine, ist Ihnen schon einmal völlig unvermittelt so ein kalter, aufdringlicher Vorhang gegen den nackten, nassen Po geklatscht?

Welche Musik (!) schrillt Ihnen in jenem Moment durch den Kopf? Na???

Ich hatte diese Angst besiegt geglaubt - doch ehrlich. Bis ich vor Kurzem in einen nahezu ausgestorbenen Supermarkt kam. Neuerdings mit Backecke und Brotschneidemaschine ausgestattet.

Hinter mir, eine Oma, die ihr Brot aus der Auslage fischte, während ich mich nach meinen Keksen bückte und in genau diesem Augenblick, schnitt mir eine unsagbar schaurige Musik ins Rückenmark

 

wingwingwingwingwing – kreiiiiisch!!!

 

Das alte Mütterchen hat mich vielleicht angestiert, als ich blass wie die Wand, auf dem Regal saß und schwitzte wie die verfolgte Tante in Blairwitch Project!!! (bis auf den Nasenfisch der sich abseilte).

Dieser bescheuerte Brotbackautomat, machte bis auf das letzte Quäntchen, genau jene Psycho-Dusch-Szene-Abschlacht-Melodie!!!

 

Ganz toll gemacht, liebe Brotzerschneidmaschinenbauer, wirklich clever. Nun überlege ich mir zukünftig zweimal, ob ich noch einkaufen gehe.

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© Susanna Montua 2014-2016